6. Foliengestaltung

 

Der Mitteleuropäer kann 7 ± 2 Merkmale im Kurzzeitgedächtnis speichern4. Falls ihr vor Doofen referieren müsst, dann solltet ihr höchstens 5 Stichpunkte auf einer Folie haben. Bei Normalbegabten dürfen es 7 Merkmale sein.

 

Räumt eure Folien strikt auf. Wählt auf jeder Folie nur diejenigen 7 Punkte aus, die sich eure Zuhörer unbedingt merken sollten. Das Weggelassene könnt ihr dann ohne Medienunterstützung schildern – das genügt. Das hat auch den Vorteil, dass niemand merkt, was ihr bei Zeitmangel weggelassen habt.

 

Auf einer Folie sollten nur Stichworte stehen, keine Sätze. Ganz schlimm wirkt es, wenn ein Vortragender ganze Sätze auf seiner Folie hat, die er dann auch noch (mit dem Rücken zu den Zuhörern) wörtlich abliest.

 

Die verbliebenen Stichworte müssen mindestens 20 Punkte Schriftgröße bekommen. Gut lesbar sind serifenfreie7)

Schriften, wie z.B. ARIAL.

 

Powerpoint enthält viele Animationen und Übergänge mit denen man eine Präsentation aufbrezeln kann. Setze die nur dann ein, wenn sie den Inhalt unterstreichen. Auf einer Folie mit 7 Textblöcken kannst du die einzelnen Blöcke nacheinander einblenden, falls die Gesamtsicht den Zuhörer ablenken oder ihm vorab etwas Überraschendes verraten würde.